Menschen kommen aus einem bestimmten Grund in dein Leben

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Über Beziehungen. Freundschaften. Begegnungen. Kontakte. Konflikte. Selbstliebe. 

Es kommen Menschen in unser Leben. Wir treffen sie, persönlich im Fortbildungskurs, beim Elternabend, im Supermarkt, in der neuen Firma. Oder vielleicht sogar im Internet…

Einige Menschen kommen für eine Weile in dein Leben, weil für dich die Zeit gekommen ist, zu teilen, zu wachsen oder zu lernen. Sie bringen dir die Erfahrung des Friedens oder sie bringen dich zum Nachdenken. Oder zum Lachen. Manchmal bringen sie auch einen Konflikt. Es kann sein, dass sie dir etwas beibringen, was du noch nie gemacht hast. Oder was du noch nie so gesehen hast. Meist geben sie dir etwas, auf das du selbst nicht gekommen wärst. Manchmal ärgern sie dich auch. Sie geben dir Lektionen, die du als solide emotionale Basis brauchst, um darauf aufzubauen. Deine Aufgabe ist es, die Lektion anzunehmen, die Person zu lieben, dankbar für diese Begegnung zu sein und das, was du gelernt hast, in allen anderen Beziehungen und Bereichen deines Lebens anzuwenden.

Aber: Es gibt nicht immer nur positive Begegnungen mit Menschen. Und der Umgang mit manchen Menschen ist nicht leicht. Man würde sie lieber umgehen, als sich mit ihnen zu beschäftigen. Zum Beispiel ein unangenehmer Arbeitskollege. Oder die nörgelnde Mutter der Schulfreundin des Sohnes. Doch jede Begegnung ist ein Spiegel für uns selbst. Wenn dich Eigenschaften an einem Menschen ärgern, hast du wahrscheinlich selbst ein Thema bei diesen Eigenschaften. Wir können in jeder Begegnung etwas für uns Lehrreiches entdecken. Also bleibe offen für die Menschen. Und frage dich bei jeder Begegnung – auch bei den unangenehmen – „was hat das mit mir zu tun?“ Oft geben wir anderen die Schuld für etwas. Verurteilen, ohne die Hintergründe zu kennen. Oder glauben, der andere ist „falsch. Gibt es ein „falsch“ und ein „richtig“? Jeder hat doch seine eigene Version der Wirklichkeit. Manche Menschen können sich leiden und manche nicht. Und jeder ist nun mal so, wie er ist. Ein Zusammentreffen von Menschen berührt immer beide. Positiv oder Negativ. Es gibt vielleicht etwas zu klären. Etwas zu lernen. Etwas zu lösen. Aber wir müssen nicht mit jedem Menschen befreundet sein. Eine Begegnung ist nicht zwingend die Basis für eine längerfristige Bekanntschaft oder Freundschaft.

Lebensentwicklung ist auch Beziehungsarbeit.

Wir verändern uns. Und mit uns die Menschen um uns herum. Es geht auch um Selbstliebe. Sei du selbst es dir wert, bereichernde, angenehme Menschen in deinem Leben zu haben. Glaubst du, es ist gut für dich, wenn du nur nörgelnde, negativ denkende Energieräuber um dich hast? Du darfst auch mal dazu stehen, dass du etwas nicht willst. Oder es nicht (mehr) für dich passt. Alle, die dich nicht so annehmen können, wie du nun mal bist, haben deine Freundschaft vielleicht nicht verdient? Oder haben gerade andere Lebensthemen, die nicht zu deinen passen. Haben vielleicht eine andere Schwingung. Lass sie weiterziehen. Manchmal gehen sie fort. Vielleicht kommen sie wieder. Manchmal sterben sie. Manchmal handeln sie so, dass sie dich zwingen, Abstand zu nehmen.

Viele andere sind deine Begleiter. Sie sind Inspiration. Sie geben dir etwas, das dich erfreut, wachsen lässt, auf neue Ideen bringt, begeistert, berührt, verändert. Hör auf dein Herz und freue dich an diesen Freundschaftsbeziehungen. Freue dich über Menschen, die mit dir gemeinsam gehen und dich begleiten und voranbringen. Die dein Herz berühren. Sie sind ein Glücksfall. Sie bereichern dein Leben. Und sie verändern es.

 

vgl. „Menschen kommen in dein Leben aus einem bestimmten Grund

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