Es ist Zeit, deine Träume zu leben…

Träumen? Das ist doch verpöhnt! Bleib‘ realistisch! Außerdem: was fehlt dir überhaupt? Du hast doch eh alles… 

Kennst du diese inneren Sätze, die deine Träume und alles, was dir vielleicht Spaß oder Freude machen würde gleich mal hinterfragen, eindämmen, abtöten? In der reichlichen Fülle unseres Lebens scheint uns doch nichts abzugehen oder? Jeder hat tausende Möglichkeiten. Du kannst alles machen und alles haben. Und trotzdem siegt oft die Antriebslosigkeit. Die Ausweglosigkeit, Hilflosigkeit. Das Nicht-Mehr-Weiter-Wollen. Warum? Warum haben wir dann das Gefühl, dass unsere Träume wertlos, abhandengekommen, ausgestorben, erstickt sind? Sind sie alle schon erfüllt? Oder siegt die Phantasielosigkeit? Sie mündet in Leere. Was treibt uns Menschen an, jeden Tag das kuschelig-warme Bett zu verlassen, um in die kalte Welt aufzubrechen?

Haben wir uns schon mal gefragt, was der Funken in uns ist, der Gedanken auslöst, die Freude auslösen, die Handlungen bewirken, die unser Leben sind? Ist DEIN Leben voller Träume – im Sinne von Ziele, Wünsche? Oder Alpträume? Oder lebst du nur die Realität? Ohne Träume? Ist dein Leben stimmig? Voller Achtsamkeit für DICH? Vielleicht braucht es manchmal keine Träume, weil die Realität so schön ist, dass wir bereits voll im Hier und Jetzt leben können. Wenn das so ist – GRATULIERE!! – DU hast bereits etwas Großes geschafft, dich selbst verwirklicht, dein Leben für dich stimmig gestaltet. Aber viele von uns sind da noch nicht angekommen, sind noch auf dem Weg dorthin. Hadern – mit sich selbst, mit dem Leben. Vielleicht leben wir auch den Traum eines anderen? Oder den eigenen Alptraum – ohne zu wissen, wie wir uns daraus befreien können? Achtsamkeit führt uns zu unserem Inneren. Und tief versteckt schlummert in jedem von uns etwas. Mag es ein Traum sein, ein Wunsch, eine Begeisterung, der Antrieb, warum wir leben wollen. Und dieser noch so kleine Funken kann zu einem großen Feuer werden – dann wenn wir uns selbst mehr leben und uns trauen zu dem zu stehen, was uns gut tut, begeistert, erfreut. Unser Leben darf stimmig werden. Dafür gilt es herauszufinden, was für uns stimmig ist. Menschen, Orte, Aktivitäten, Begegnungen, Feste, Essen, Ruhe, Natur, Tiere? Was gibt dir Kraft? Wo kommt deine Freude in Schwung?

Umso klarer du definieren kannst, was Dich ausmacht, was dir gefällt und was nicht, umso leichter wird es dir fallen, dein Leben zu gestalten. Und gestalten kannst du es nur selbst. Kein anderer. Gib diese Verantwortung für dein wundervolles Leben nicht ab!

So weit, so gut – aber wie mache ich das jetzt? Wie werden mir meine Träume, Ziele, Freuden, Begeisterungen und die eigenen Beschränkungen, die dies verhindern, bewusst?

  1. Mach eine reine Momentaufnahme (keine Angst, das wird nicht so bleiben und du wirst auch nicht beurteilt), frag dich: Hab ich Freude in meinem Leben oder überwiegt etwas anderes (Druck, Stress, vergangene Verletzungen und Konflikte mit Menschen, eigenes Leid, das Gefühl immer zu wenig zu haben, Verlustangst etc.)? Überwiegt das Schöne oder kann ich nur den Mangel meines Lebens oder das vergangene Leid sehen? Bin ich überwiegend positiv und optimistisch oder negativ und pessimistisch? – Trau dich, hinzuschauen auf das, was gerade ist!
  2. Mach dir Gründe oder Themen bewusst, frag dich: Woran liegt es, dass ich die Freude nicht leben kann? Warum bin ich so gestresst? Was löst diesen Stress aus? Ist der andere Schuld daran, dass ich so ein schlechtes Leben habe? Ist das Leben mir nicht gut gesinnt, bin ich dem Leben und dem, was passiert ausgeliefert?
  3. Glaubenssätze erkennen: Oft haben wir hier negative Glaubenssätze über uns selbst oder die Welt, die uns unbewusst bremsen, schwächen und verhindern, dass wir überhaupt darüber nachdenken, unsere Träume zu finden und zu leben (z.B. „Das hat ja sowieso keinen Sinn.“ „Das Leben ist schwer“. „Ohne Fleiß kein Preis.“ „Mir gelingt nichts.“ „Die anderen können das besser als ich.“ „Wenn ich was angehe, wird das sowieso nix.“). Negative Glaubenssätze sind Gedanken, Sichtweisen, Muster, die verhindern, dass wir etwas Neues ausprobieren, dass wir unsere innere Freude leben, dass wir ein Ziel erreichen, das wir uns vielleicht erträumen. Unsere Träume werden mit diesen Sätzen erstickt, bevor sie überhaupt irgendwie Macht bekommen könnten. Es ist also sehr effizient sich mit seinen eigenen Gedanken und Glaubenssätzen zu beschäftigen. So finden wir heraus, wo wir uns selbst im Weg stehen.
  4. Was begeistert dich? Frag dich: Was sind die Dinge, die mir innere Kraft geben, wo mein Herz aufgeht, wo ich aus eigenem Willen am Morgen aus dem Bett hüpfe, um in den Tag zu starten? Was gibt mir Energie, weil ich mich darüber freue, es zu tun? Welche Menschen sind dabei involviert?
  5. Und dann: Wie kann ich das, was mich so begeistert – zunächst in kleinen Schritten – in mein Leben integrieren? Was brauche ich dafür? Wo könnte es das geben? Ja, wir alle haben unsere täglichen Aufgaben und Listen, die wir abarbeiten, weil ja der Haushalt, die Arbeit, die Kinder nicht von alleine laufen und versorgt werden. Aber es gibt immer irgendwo eine Lücke, wo ich mich herausnehmen und mich MEINEN Träumen widmen kann. Sei es beim Sport, einer kreativen Beschäftigung, einem neuen Hobby oder einem Treffen mit Menschen, die mir gut tun. Irgendwann wird es dann vielleicht zu etwas Größerem. Zur beruflichen Umorientierung. Oder Neufindung. Träume sind keine „Schäume“. Träume haben viel Potential. Sie führen dich zu deiner Bestimmung. Sie beginnen vielleicht klein – in deinen Gedanken, als Gefühl der Freude, als ein stimmiges in der Mitte stehen – und wenn du sie aufgreifst, kann etwas Großes daraus werden.

Du gestaltest DEIN Leben! Und dein Leben baut sich aus deinen Gedanken und Gefühlen auf – positiv oder negativ. Und somit auch aus Deinen Träumen, Wünschen, Zielen, denn diese entstehen in deinen Gedanken. Wenn dir das bewusst ist, kannst du beginnen, dein Leben zu verändern. Und dann wirst du deine Träume leben.

In diesem Sinne, widme dich deinem Herz und deinen Träumen!
Alles Liebe, Andrea

Ihr aber seht und sagt: Warum? Aber ich träume und sage: Warum nicht?
George Bernard Shaw

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